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Wer in der finalen Katastrophe einer XX nur die Erlösung, die Erhöhung gar zu erkennen vermag, feiert bei traditionellen Sujets der XII gelöste, befreiende und befreite Kontemplation.
Diese Positionen des Menschen, ans Holz gefesselt, sind fremdbestimmt - nicht selbst gesuchte Winkel, um nach neuen Einsichten zu loten. Die Pause ist Zwang, der Mensch in seiner Not.
Das Bild des Hängenden ist immer auch die Darstellung des Gehängten, des Gehenkten. Die Eindrücke von Auswegslosigkeit, von dieser Verlassenheit. Zelebriert von einem Henker.
Rituale nicht zu selten zelebriert von Schamanen. Die Opfer hatten Luft und Leben zu geben, um Last zu nehmen, Schuld zu büssen, die erzürnten Gemüter von Gottheiten zu beschwichtigen.
Die Priester bestraften Feinde. Und sie taten selber Busse. Hängend in den Bäumen. Der Vater der germanischen Götter, Odin, tat es ihnen vor. Er brachte sich unter Yggdrasil selber dar.
Mit dem Schwert an die Uresche geschlagen, verlassen von allen, suchte er nach letzten Mysterien. Der gehenkte Gott opferte sich. Er kehrte zurück mit Wissen und Weisheit, den Runen.
Eine letzte Hingabe in durchtoster Einöde. Die Karte XII ist Das Opfer - The Solitude.
Shannah. Zürich, März 2007
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