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Der Abgrund. Ratlosigkeit, Lähmung, die Angst. Es bleiben Hilflosigkeit, Verzagtheit und Verzweiflung angesichts einer unüberwindlichen Gefahr.
Angesichts eines unüberwindlichen Problems, des Sturzes in die Tiefe. Im Traumbild Synonym für Lebensangst, für Kapitulation. Der Mut versiegt.
Die Schwärze der Abgründe. Wenn das Licht weicht und es dämmerig, trübe, dunkel wird, dann lassen Sicherheit, Tatkraft und die Zuversicht nach.
Aber. Auch Abgründe lassen sich meistern. Sie lassen sich überfliegen, überspringen, durchsteigen. Im Traum die Überwindung des Schreckens.
Das Dunkel und das Licht. Das Licht, der Kontrast. Licht ist Helligkeit. Licht steht für Klarheit, Verständnis und Wissen, ist Transparenz, Ehrlichkeit.
Gehören der Dunkelheit die Nacht, der Mond, Unbewusstes und der Tod, so gehören dem Licht der Tag, die Sonne, Bewusstsein und das Leben.
Was im Schatten bleibt, es lässt sich erahnen. Ein Katalysator auch für die Spekulation, für die Hoffnung und der Katalysator für den Irrtum. Aber. Was im Licht liegt, das kann man erkennen. Das Leben lässt sich durchschauen.
Shannah. Zürich, im Dezember 2003.
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