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Das Pferd, ein immer wiederkehrendes Motiv in allegorischen Darstellungen über den Tod und das Sterben. Die vier Reiter der Apokalypse etwa.
Das weisse Pferd wird von einem Sieger geführt, der nur Verluste bringt. Das fahle Pferd trägt auf seinem Rücken den Tod selbst durch die Welt.
Die Darstellung von Krieg, Verwundung, Sterben, dem Soldatentod hat über die Kulturen, über die Jahrhunderte eine starke Wandlung erfahren.
Die Faszination von Angriff und Widerstand, von Kampf, die Glorifizierung einer Aufopferung ist heute einer technokratischen Berichterstattung gewichen, die das Bild, das Abbild von Opfern geflissentlich ausklammert.
Anders die Auseinandersetzung mit dem Grauen des Krieges und dem Sterben der Soldaten während des ersten Weltkrieges. Die schonungslos realistische Darstellung von Zerfall und Zerstörung, von Verwundung und Verwesung grenzte bei Malern wie Otto Dix beinah an Obsession.
Shannah. Zürich, im Januar 2004.
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